Story

Eine kleine Geschichte über die Welt und wie wir sie besser machen können

Hier eine kurze Videoeinleitung in unsere Kampagne "Verändern wir die Welt!"


Die Monster-Trilogie

Wie wir ausgezogen sind, um die Welt zu verändern

Manchmal, wenn es so kalt ist, dass aus den Kanaldeckeln Dampf aufsteigt und gerade kein bisschen Wind geht, genau an diesem einen Moment am Tag, an dem die Sonne noch nicht da, die Nacht aber schon weg ist, kann man es sehen. Nicht gut, aber wenn man sich bemüht, die Augen ein bisschen zusammenkneift und sich ganz stark auf die Zehenspitzen stellt, dann ist da dieser Umriss am Horizont. Der gehört zu einem Ding, das wir nicht oft zu Gesicht bekommen, aber trotzdem alle kennen. DAS MONSTER.

Es sorgt dafür, dass es auf der Welt große Ungerechtigkeit gibt: Kinder haben keinen Platz zum Spielen, überall sind nur Verbotsschilder. Es gibt Kinder, die in ganz reichen Familien aufwachsen und andere, deren Eltern täglich kämpfen müssen, damit alle satt werden. Auf der Welt herrscht Krieg, Armut und Umweltzerstörung – das Ungetüm findet das prima und hat es sich schon sehr bequem gemacht. Es wächst und wächst mit jeder Sekunde. Immer ein kleines Stück, bis es riesig wird.

Das Monster ist zwar groß und schwerfällig, aber es ist nicht dumm. Wenn man ungestört immer größer werden will, muss man sich darum kümmern, dass man von niemandem aufgehalten wird. Und dafür hat das Monster ein paar Freunde, die ihm helfen: der Ist-halt-so, der Muss-so-sein und Kauf-halt-was. Ganz und gar widerliche Gesellen!

IST-HALT-SO [‘ɪst·halt·zoː]; Ein dicklicher Knilch mit hochgezogenen Schultern. Aus seinem Mund mit der vorgeschobenen Unterlippe kommt immer wieder nur sein Name. Vielleicht habt ihr von ihm schon mal gehört, zum Beispiel wenn ihr jemanden gefragt habt, warum manche viel und andere gar nichts haben. Genau: „Ist-halt-so“.

MUSS-SO-SEIN [‘mʊs·zo·zaɪ̯n]; Ein kleiner Kerl der mit seiner fiepsigen Stimme immer betont wie gut er sich auskennt. Dabei ist sein Zeigefinger stets in der Luft. „Wir brauchen Regeln, Grenzen, Leistung, Druck. Das muss so sein, es geht nicht anders.“ Immer wenn Erwachsene so reden, dann ist klar – aus ihnen spricht das „Muss-so-sein“.

KAUF-HALT-WAS [‘kaʊ̯f·halt·vas]; In den Tentakeln hält er Geldscheine, aus seinem Mund trieft zäher Schleim. Manchmal fühlen sich Menschen schlecht und oft spüren sie, dass etwas nicht stimmt. „Kauf-halt-was“ verspricht Ablenkung: Handy, Spielzeug, neues Auto… Er erzählt, was uns glücklich macht, obwohl er das gar nicht wissen kann.

Diese drei Gehilfen des Monsters schleichen also herum und streuen den Menschen Sand in die Augen, damit das Monster weiter ungestört vor sich hinwachsen und seine Ungerechtigkeiten verbreiten kann. Es ist furchtbar und die Kinder sagen: „Aber das dürfen wir doch nicht zulassen!“ Und sie haben sowas von Recht. Wir nehmen all unseren Mut zusammen und ziehen los, um das Monster zu bekämpfen und die Welt besser zu machen.

 

An unzähligen Orten im ganzen Land wollen wir dem Monster das Fürchten lehren. Wir setzen einen Fuß vor den anderen und gehen Schritt für Schritt auf dem Weg zu einer besseren, monsterfreien Welt. Manche machen ganz kleine Trippel-Schritte, andere machen richtig große. Mit jedem Schritt wird die Welt ein klitzekleines Stückchen besser und das Monster ärgert sich grün und blau.

Und während wir so gehen,träumen wir von einer besseren Welt. Einer Welt, in der alle Kinder die gleichen Chancen haben und in der es um „WIR“ statt um „ICH“ geht. Eine Welt, in der wir alle friedlich und solidarisch miteinander leben können. Zum Glück haben wir unsere Werte mit im Gepäck, die uns wie ein Kompass auf dem weiten und oft verworrenen Pfad den Weg zeigen.

Aber wir wollen nicht nur von einer besseren Zukunft träumen – wir krempeln die Ärmel hoch und machen uns an die Arbeit. Wir bauen Leuchttürme. Viele davon. Überall, wo Menschen zusammen kommen, um gegen das Monster und seine Gehilfen anzutreten, entsteht ein solcher Leuchtturm und ein jeder leuchtet hell und klar und dient uns als Wegweiser auf dem Weg zur besseren Welt.

 

Wir wollen eine Welt…in der keiner befiehlt und niemand gehorchen muss.

Wir wollen eine Welt…in der die Macht der Liebe, die Liebe zur Macht besiegt.

Wir wollen eine Welt…in der die Menschen sich die Hände reichen und nicht die Ellenbogen ausfahren.

Wir wollen eine Welt, die ihren Reichtum nicht in Geld, sondern in Buntheit misst.

Wir wollen eine Welt… in der die Chancen von Kindern nicht vom Bankkonto der Eltern abhängen.

Wir wollen eine Welt… in der jeder Mensch anders, aber keiner besser ist.

Text "999 Schritte für eine bessere Welt"

Unser Weg in Richtung einer besseren Welt ist alles andere als ein Spaziergang.

Als wir losgegangen sind - mit 999 Schritten in den Beinen und unseren Werten im Blick, die uns von Leuchttürmen aus die Richtung zeigen -, haben wir nur erahnen können, wie schwierig der Weg sein wird. Wir wären auch bestimmt nicht so weit gekommen, würden uns nicht ganz besondere Wesen unterstützen. Dies ist die Geschichte von Hand, Herz und Hirn und wie sie uns dabei helfen, uns selbst und damit die Welt für immer zu verändern.

 

Fünf Finger sind 1 Hand

Es ist ein hartes, regelmäßiges Hämmern, das wir schon aus der Ferne hören können. Das Geräusch von Metall, das ein anderes Metall immer tiefer und tiefer in den Boden treibt. “ZONK! ZONK!, ZONK!” schallt es über die hügelige Landschaft. Was dahintersteckt, können wir erst glauben, als wir sie mit eigenen Augen sehen: Hunderte, ja Tausende Menschen mit schweren Hämmern in der Hand und kleinen “Muss-so-seins” auf ihren Schultern. In gruseligem Einklang schlagen sie Pfosten in die Erde und errichten so einen Zaun, der weiter reicht, als man mit freiem Auge sehen kann. Den Takt dazu geben die kleinen “Muss-so-seins” auf ihren Schultern vor: “Das Boot ist voll, es muss so sein! Das Boot ist voll, es muss so sein! Das Boot ist voll, es muss so sein!”, flüstern sie den Menschen bei jedem Schlag immer und immer wieder ins Ohr. Je öfter sie dieses Kommando hören, desto klarer erscheint es ihnen: dieser Zaun ist die Garantie dafür, ein sicheres Leben in Freiheit genießen zu können. Sie sind so überzeugt davon, dass sie gar nicht bemerken, wie sehr sie sich mit diesem Zaun vor allem selbst einsperren.

Wir sind verzweifelt: Der Zaun ist viel zu hoch, um drüber zu klettern und viel zu weit, um rund herum zu gehen. Ein paar von uns versuchen, den Zaun umzuwerfen, doch er bewegt sich keinen Millimeter. Wahrscheinlich müssten wir aufgeben und umkehren, würden wir nicht gerade in diesem Moment die Hand kennen lernen. Ein kräftiger Kerl mit Schnurrbart im Gesicht und Gewichten in der Hand, der plötzlich einfach da ist und anpackt. Er weiß genau, was zu tun ist - er sucht den Anfang des Drahts, aus dem der Zaun geflochten ist, und zieht an. Natürlich zeigt sich der Zaun davon völlig unbeeindruckt. Wir sehen der Hand zu und wissen nicht so recht, was passiert. Er zieht und zieht, doch der Zaun bewegte sich nicht ein klitzekleines Stückchen. Doch er gibt nicht auf. Plötzlich löst sich die erste Masche des Zauns mit einem leisen “Pling”. Mit einem Mal ist uns klar: Wir können das schaffen. Wir springen ihm zur Seite und ziehen nun gemeinsam an. “Pling. Pling! PLING!”. Die Maschen, eine nach der Anderen, geben nach. Der Zaun wird immer wackeliger, bis er mit einem großen “RRRRUMMS!” umstürzt und in sich zusammenfällt. Jubelstürme, Freudenschreie, Siegestänze - wir haben es tatsächlich geschafft. Gemeinsam sind wir stärker als wir jemals gedacht haben. Als wir uns umdrehen, sehen wir die kleinen “Muss-so-seins“ nur noch von hinten in der Ferne. Sie laufen davon, so schnell sie ihre kleinen Trippelfüße tragen. Die Menschen mit den Hämmern lassen sie dabei augenreibend zurück. Diese sehen sich verdutzt um. Man merkt ihnen an, dass sie kaum glauben können, wozu sie von den Monstergehilfen verleitet und angestiftet worden sind. Sie blicken fassungslos auf die Zaunreste, manche weinen. Wir trösten sie und nehmen sie mit auf unseren weiteren Weg, denn wir wissen, dass vor uns noch viele Herausforderungen liegen, die wir nur dann meistern können, wenn wir alle zusammenhelfen.

Wir Kinder, Freunde des Herzens

Als wir losgegangen sind, waren wir noch nicht viele. Doch mit jedem Stückchen Welt, das wir verändern können, werden wir mehr und mehr. Von nah und fern schließen sich uns Menschen an, die nicht mehr damit leben wollen, wie die Welt im Würgegriff der Monster immer schlimmer und ungerechter wird. Wir ziehen durch die Landschaft, singen, haben gemeinsam Spaß und orientieren uns an unseren Leuchttürmen. Es ist eines der Kinder ganz vorne, das plötzlich sagt: “Irgendetwas ist hier anders.”. Wir alle können es plötzlich auch spüren. Zuerst bemerken wir es auf dem Boden. Der hat eine andere Farbe und ist irgendwie klebrig. Aber auch die Luft ist grau, die Sonne nicht so hell, auch der Himmel etwas grauer. Mit jedem weiteren Schritt nach vorne wird dieses Gefühl stärker und drückender. Als es fast nicht mehr auszuhalten ist, erreichen wir eine Stadt. Auch sie ist düster, grau und wirkt auf den ersten Blick völlig ausgestorben. Die Bauwerke in der Stadt verstärken dieses Gefühl, das uns schon seit einiger Zeit verfolgt hat. Sie sind hoch, glatt, kalt und herzlos. Wenn wir selbst ganz leise sind, könnten wir es zischen hören, als wären hunderte kleine Schlangen in den Mauern versteckt. Die ersten Neugierigen gehen voraus und versuchen einen Blick durch die kleinen, vergitterten Fenster zu erhaschen. Was sie darin sehen, machte sie sprachlos: Die Menschen dieser Stadt sind so grau wie die Wände, sitzen einsam in ihren Häusern und zischeln böse vor sich hin: „Alles ist schrecklich! Es wird doch nur noch schlimmer werden!“ Wir wissen nicht, was es ist, aber es scheint ansteckend zu sein. Je länger wir in dieser Stadt sind, desto grauer werden auch einige von uns. Sie stimmen den grauen Menschen in den grauen Häusern immer mehr zu. „Natürlich müssen wir sie ernst nehmen, ihre Sorgen kommen ja nicht von ungefähr!“, sind einige von uns überzeugt. Wir erreichen das Stadtzentrum und mit einem Schlag ist klar, was hier los ist. Mitten am Hauptplatz steht eine große Statue von dem, den sie zu ihrem Anführer gewählt haben. Er hat sich zwar eine Brille auf sein einzelnes Auge gesetzt, doch wir erkennen die graue, kräftige Figur sofort: “Ist-halt-so” ist der Bürgermeister dieser Stadt. Die grauen Schlieren, die die Stadt und ihre Menschen schon komplett durchzogen haben, das ist die Angst. Sie macht aus den einst fröhlichen und zuversichtlichen Menschen graue und mitunter auch bösartige Einsiedler*innen. Dann geht alles ganz schnell, eine Turmuhr schlägt und das Grau wird von einer Sekunde auf die andere durch ein glühendes Rot ersetzt. Aus dem leisen Zischen in den Häusern wird ein immer lauteres und bedrohlicheres Geschrei. Aus Angst wird Wut. Die Menschen kommen aus ihren Häusern, immer näher auf das Stadtzentrum zu. Auch einige von uns, die bereits von der Angst infiziert sind, werden immer zorniger und stimmen in das Geschrei mit ein: „Wir können es niemals schaffen, diese Welt zu verändern. Es ist an der Zeit endlich umzukehren, denn die Menschen hier haben Recht! Die Welt wird niemals besser werden, sie wird immer nur schlechter! Es ist das Beste, wir schauen nur auf uns selbst, damit wir am Ende nicht übrig bleiben!“ Obwohl das Geschrei immer lauter wird, hören einige von uns auch etwas ganz Leises, ein paar wenige Stimmen, die ein Lied singen. Es ist ein wunderschönes Lied darüber, wie Menschen miteinander umgehen sollen und zusammenstehen. Als wir uns alle zu den Stimmen umdrehen, sehen wir sie: Es sind Kinder, die noch nicht von der Angst erfüllt sind. Sie singen Hand in Hand. Und mitten zwischen ihnen steht es, das Herz. Klein, zierlich, mit einem roten Band im Haar und einer enormen Kraft in seiner Stimme. Sein Gesang ist ansteckend. Immer mehr von uns stimmen ein in dieses Lied. Die letzte Strophe singen wir dann alle gemeinsam: “Wir haben keine Angst!”. Das Lied ist zwar nicht lauter als das Geschrei, hat aber genau die richtige Schwingung, um die Statue zum Zittern zu bringen. Stein für Stein bröckelt das Abbild von “Ist-Halt-So”. So kommen auch die versteckten Düsen zum Vorschein, die die schreckliche Angst und Wut in dieser Stadt versprühen. Zum Ende des Liedes ist von der Statue nur noch ein Haufen Steine übrig. Und auch die Düsen haben aufgehört, ihr Gift zu verteilen. Die Menschen, die sich voller Wut auf den Weg ins Stadtzentrum gemacht hatten, blicken sich verlegen um. Auch sie nehmen wir nun auf unserem Weg mit, denn letzten Endes wollen sie ebenso die Welt verändern. Nur hatte ihnen die Angst die Sicht darauf verstellt, wohin die Reise gehen soll: In eine Welt voll Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit, Solidarität, Vielfalt und Frieden. Und genau dorthin nehmen wir sie mit.

Hirn gewinnt 

Nicht immer ist es leicht zu sehen, wo unser Weg entlang gehen soll. Manchmal tun wir uns wirklich schwer, uns zu orientieren. Die meiste Zeit ist das kein Problem, denn wir stellen fest, dass sich der Weg hinter uns tatsächlich verändert. Wir pflanzen Blumen. Wir hinterlassen bunte Zeichen unserer gemeinsamen Werte. Wir singen unsere Lieder, bis sie von den Menschen selbst gesungen und von den Vögeln von den Bäumen gepfiffen werden. Somit ist klar, an welchen Orten wir schon waren und an welchen noch nicht. Dort, wo es bunt ist, da waren wir schon. Dort, wo es grau ist, da müssen wir noch hin. Für die Abende und die Nächte gibt es immer noch unsere Leuchttürme, die uns auch im Dunkeln den Weg weisen können. Eines Tages kommen wir jedoch in eine Gegend, in der das unmöglich ist. Der Himmel ist voll von Neonreklamen und Blinklichtern. Wir können nicht mehr unterscheiden, was davon ein Leuchtturm und was die hell beleuchteten Werbebanner für neue Smartphones, Unterhosen oder Neuwagen sind. Statt Vögel auf den Bäumen hören wir Werbejingles und Supermarktdurchsagen. Statt Blumen gibt es Parkplätze und Einkaufszentren. Stundenlang irren wir umher und kommen nicht voran. Immer wieder sehen wir Orte, die wir schon kennen. Alles verschwimmt in einem Einheitsbrei von Superstores, Outlets und Abholshops. Das kann doch nicht wahr sein! Haben wir dieses Schild nicht schon gesehen: “Jetzt in Aktion! Das neue Mega-Superphone Plus!”? Wir gehen weiter. Nach nicht allzu langer Zeit gelangen wir an einen Ort, der zwar genau gleich aussieht wie der vorherige, das Schild hat jedoch eine andere Aufschrift: “Super-Megaphone 2 Plus! Du brauchst es jetzt!” Wir können es nicht glauben. Als wir zum dritten Mal vorbeikommen, ist das Schild noch direkter: “Wer muss schon die Welt verändern, wenn er sie mit 12 Megapixel fotografieren kann?”. Einige von uns hängen an den Schaufenstern, um die kleinen Wunder der Technik voller Hingabe anzusehen. “Kommt rein, hier gibt es das Phone um 0,- Euro!”, steht am Eingang. Die Ersten von uns schieben die Tür auf, um sich das Wunderding genauer anzusehen. Da meldet sich plötzlich jemand zu Wort, der uns auch schon seit einiger Zeit begleitet: In der Hand unser Wertemanifest, eine rote Mütze auf dem Kopf - das Hirn. Es stellt uns eine Frage: „Wie kann es sein, dass diese Häuser alle haargenau gleich aussehen? Da ist doch etwas faul!“ Gemeinsam betrachten wir alles ganz genau und erkennen, dass die Geschäfte, die wir vor uns sehen, gar keine echten Häuser sind. Es sind Fassaden aus Pappkarton - Kulissen, wie im Theater. Mit einem einzigen Finger wirf das Hirn eine davon um. Wie Dominosteine fallen alle anderen mit. Dahinter tritt Schreckliches zu Tage: “Kauf-Halt-Was” hat alle, die in die vermeintlichen Geschäfte gegangen sind, fest im Griff. Mit seinen unzähligen Tentakeln hält er ihnen Telefone, Laptops und Autoschlüssel vor die Nase. Alle laufen auf großen Laufbändern darauf zu, ohne voranzukommen. Immer dann, wenn einer der Laufenden den Blick von den Waren weg woanders hin richten will, schaltet er eine Leuchtreklame ein, um ihn oder sie zu blenden. Doch als “Kauf-halt-was” bemerkt, dass die Kulissen umgefallen sind, hört plötzlich alles auf zu leuchten. Alle Leuchtreklamen und Bildschirme gehen aus. Hirn hat das Kabel aus der Steckdose gezogen und damit die Maschine von “Kauf-Halt-Was” ganz einfach lahm gelegt. Die Menschen sehen sich um und bemerken, dass es auch Anderes auf der Welt gibt als Geschäfte und Geld, um damit die neuesten Dinge zu kaufen. Sie steigen von den Laufbändern, blicken auf und schließen sich uns an. Wieder sind es mehr geworden, die sich mit uns auf den Weg in eine bessere Welt machen.

Seither gehören sie zu uns, unsere drei Helferlein Hand, Herz und Hirn. Sie sind eigentlich ja schon immer dabei. Aber erst durch unseren Weg und die Herausforderungen, die wir zu bewältigen hatten, wissen wir, was wir alles gemeinsam mit den dreien bewegen können. Wenn wir heute auf den Horizont blicken, dann sehen wir, dass das Monster stark wie eh und je ist. Wir können seine Gehilfen zwar in die Flucht schlagen, aber wir haben gespürt, wie schnell es gehen kann, dass sie sich auf unsere Schultern setzen und uns den Kopf verdrehen, uns die Augen zuhalten oder uns mit Angst und dem Gefühl von Machtlosigkeit infizieren. Deshalb müssen wir weitermachen. Seit wir unterwegs sind, wissen wir, wie es gehen kann. Genau so verändern wir die Welt - mit Hand, Herz und Hirn.



Die Gehilfen

 

Das große gesichtslose Monster ist nirgendwo und überall und hat es sich mit Ungerechtigkeit, Leistungsdruck und Konsumzwang schön bequem gemacht. Doch warum ist es so schwer, dagegen aufzutreten? Das Monster hat Gehilfen. Und wenn du deine eigenen Gehilfen haben willst, kommst du hier zum Bastelset.

Hand, Herz und Hirn

 

Auch im dritten Teil der „Monstertrilogie“ geht es darum, die Welt zu verändern. Nicht nur das Monster hat Gehilfen, auch wir haben uns darauf besonnen, was unsere großen Stärken sind: Hand, Herz und Hirn werden uns dabei unterstützen, das Monster in seine Schranken zu weisen und selbst immun gegen die Aktivitäten der Monstergehilfen zu werden. Das ist gar nicht so einfach. Denn ähnlich wie ein Chamäleon wechselt das Monster ständig seine Erscheinung und seine Strategien.

Verändern wir die Welt-Ausstellung

 

Hier findet ihr alle Projekte, die in unserer "Verändern wir die Welt"-Ausstellung präsentiert werden.

Leuchtturm-Ausstellung

 

Hier findet ihr alle Projekte, die in unserer "Leuchtturm"-Ausstellung präsentiert werden.